Bewertung: "Missing"

Bewertung: Missing

Eine jugendliche Mädchen macht sich in dem Film Missing auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter.

Der Screenlife-Thriller Missing — vom selben Team, das uns vor ein paar Jahren Searching beschert hat — erweist sich als wesentlich besser als man denkt.

Handlung

In Missing folgen wir June (Reid), einem 18-jährigen Mädchen, dessen Mutter mit ihrem Freund nach Kolumbien reist und dann spurlos verschwindet. Als die Polizei bei ihrer Suche nicht weiterkommt, begibt sie sich selbst auf die Suche nach Hinweisen und findet langsam aber sicher Spuren in ihren verschiedenen Online-Accounts.

Je tiefer sie jedoch in das Rätsel eintaucht, desto mehr Fragen tauchen auf, und der Film entwickelt sich schließlich zu einem herzzerreißenden Thriller, der wirklich spannender ist als ich dachte, dass es möglich wäre.

Schauspieler

In der Hauptrolle als June sehen wir Storm Reid, die zuvor in der HBO-Serie Euphoria zu sehen war. Sie trägt den Film alleine und ist perfekt als die suchende und verzweifelte Tochter, die sie in dem Film porträtiert.

Die verschwundene Mutter wird von Nia Long gespielt, und wir sehen sie beide beispielsweise in Videoanrufen.

In den Nebenrollen des Films spielen Nia Long als Mutter Grace, Ken Leung als Mutter's Freund Kevin, Joaquim de Almeida als kolumbianischer Helfer Javi und Daniel Henney als FBI-Agent Park.

Musik

Was mich in diesem Film am meisten beeindruckt, ist zweifelsohne die Musik, die vom deutschen Komponisten Julian Scherle geschrieben wurde. Er schafft es, Stillbilder auf den Computerbildschirmen in etwas Spannendes zu verwandeln, was ziemlich beeindruckend ist.

Durch Webcasts können wir Ereignisse auf der ganzen Welt verfolgen — ohne das Screenlife-Konzept zu verlassen.

Während der emotionalen Momente des Films liefert er weiterhin Musik von wirklich hoher Qualität, und ich begann mich zu fragen, was für einen Film ich eigentlich sah — die Musik war wirklich gut.

Urteil

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass das sogenannte Screenlife-Konzept, bei dem ein Film sich vollständig auf Bildschirmen (Computern, Mobiltelefonen und Tablets) abspielt, in Thriller- oder Horrorfilmen so gut funktioniert. Es wird wirklich spannend, vielleicht sogar spannender, weil es intimer wirkt.

Fügt man wirklich gute Musik, eine spannende und fesselnde Geschichte sowie eine wirklich glaubwürdige Hauptrolle in Storm Reid hinzu, ist das Ergebnis ein sehr sehenswerter Thriller, der von Anfang bis Ende spannend ist.

Bewertung

Missing bekommt die Punktzahl 7 von 10.


Der Artikel ist über

Geschrieben von
Nadine Maurer

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